Initiative für Gesundheitskultur und Dialog - Lebnetz

Planet Erde 2020/21 - wo steuert die Menschheit gerade hin? Auf was können wir uns noch verlassen? Angst, Depression und Panik sind weit verbreitet, die gesellschaftliche Spaltung schreitet voran.

Für 2021 ist unser wichtigstes Anliegen die Frage: Was können wir tun und was tust DU, um die Spaltung in der Gesellschaft wieder zu überwinden?

Die aktuelle Situation fokussiert - wie durch ein Brennglas - schon lange bestehende Themen wie soziale Ungleichheit, globale Ungerechtigkeit, Umweltbelastungen und fehlende Vielfalt.

Der politische und mediale Umgang mit der C-Thematik will uns einfache Lösungen für eine komplexe Thematik präsentieren. Mit all den verheerenden Folgen, die wir derzeit weltweit wie auch in unserem persönlichen Alltag erleben.

Die Situation ist eine große Chance, all die notwendigen und schon lange überfälligen Veränderungen in unserem Lebensstil und unserem Verhalten nun umzusetzen. Dazu möchten wir mit unserem Engagement beitragen. 

Deshalb tun wir auch jetzt das, was wir schon seit Gründung der Lebnetz Initiative tun:Brücken bauen, zum Dialog ermutigen und eine umfassende Sichtweise auf das Thema Gesundheit entwickeln.

Dazu gestalten wir kreative Begegnungsräume für Jung und Alt, Geflüchtete, Migrant*innen und Einheimische - für alle Menschen, die positive Wege des Miteinander entdecken und leben möchten. In der aktuellen Lockdown Situation stellt uns dieses Anliegen vor größere Herausforderungen, aber wir bleiben dran:

Trommeln, Klang, Rhythmus, Malen, Gestalten, Improvisation, achtsamer Dialog - das sind unsere "Werkzeuge", mit denen wir eine Kultur der Neugierde und des Miteinander, der gegenseitigen Ermutigung und Wertschätzung erlebbar machen und fördern.

Diese Aktivitäten und Projekte können zu einer wichtigen und tragfähigen Säule zur Gesundung unserer Gesellschaft werden. Denn: Gesundheit kann ansteckend sein, wenn wir uns dessen bewusst sind und uns entsprechend verhalten. Einfühlsam, achtsam, lebendig, kreativ, gestaltend.

Der schlichte Satz „Ich bin, weil du bist“ inspiriert uns. Er hat seinen Ursprung in der afrikanischen Ubuntu Philosophie und verweist darauf, dass sich Menschen nur Miteinander entfalten und ein gutes Leben führen können. Es scheint, dass dieses Miteinander neu erlernt und kultiviert werden muss.