Interkulturelles Drum Family Sommercamp 2018

Vom 12. - 17. August 2018 waren wir mit unserer erweiterten Drum Family in Wieden/Südschwarzwald. Gemeinsam mit Menschen aus vielen Teilen dieser Welt haben wir mit dem Camp ein Zeichen gesetzt für ein friedliches, offenes und tolerantes Miteinander verschiedenster Kulturen! Hier folgt die Nachlese:

 

Wir sind von unserem Sommercamp zurück und noch klingen in mir die intensiven Erfahrungen der vergangenen Woche nach. 13 Kinder und 22 Erwachsene (plus einige Tagesgäste) aus vielen Teilen dieser Welt mit sehr verschiedenem kulturellen Hintergrund haben sich auf dieses Abenteuer eingelassen. Ich habe selten so ein fürsorgliches und aufgeschlossenes Miteinander erlebt, in dem jede und jeder den eigenen Möglichkeiten entsprechend einen Beitrag zum Gelingen beiträgt. Das war wirklich besonders und ich möchte mich hier bei allen bedanken, die dabei waren.

Mein Dank geht darüberhinaus insbesondere an die, die durch ihr Zutun das Camp überhaupt ermöglicht haben. Da waren zunächst die großzügigen privaten Spenden, die so frühzeitig auf das Spendenkonto eingegangen sind, sodass ich mich überhaupt getraut habe, die Camp Idee voranzubringen! Dann die Essensplanung, der Einkauf, der Transport der Lebensmittel und der Trommeln, die Bereitstellung von Autos, Anbieten von Mitfahrgelegenheiten, Schlafsackspenden uvm. Hilfreich war auch das Entgegenkommen der Gemeinde Wieden bei der Kurtaxe, die finanzielle Förderung durch die Bürgerstiftung Kirchzarten und der Weissklöppelstiftung sowie die Unterstützung durch einzelne Betreuungspersonen im Vorfeld des Camps. Nicht zu vergessen - ermutigende Worte und klärende Gespräche!

Was haben wir die ganze Woche eigentlich gemacht? Natürlich haben wir viel getrommelt und musiziert. Rhythmus ist ein starkes Bindegewebe, das Menschen und Kulturen zusammenbringt. Aber es waren auch andere Aktivitäten, die das Miteinander positiv befeuert haben wie z.B. gemeinsames Kochen, Spazierengehen, Malen, Lagerfeuer, Kräuterwandern, Singen, Kaffee rösten und einfach nur dasitzen, die schöne Landschaft genießen, den Regenbogen und die Sternschnuppen bestaunen!

Nun sind wir zurück im Alltag und nicht für alle wird dieser Alltag unbeschwert sein. Ich denke, dass wir durch diese Woche noch besser verstehen können, was es eigentlich bedeutet, in einem „fremden“ Land ein Leben aufbauen zu müssen. Wir haben aber auch einmal mehr erfahren, wie bereichernd es sein kann, sich auf unterschiedlichste Lebenswelten einzulassen. Und natürlich hoffe ich, dass das Camp für unsere Teilnehmenden mit Migrationshintergrund ein Stück mehr zum "Ankommen" beigetragen hat. Vielleicht kann so ein Camp ja auch ein ermutigendes Vorbild sein für eine Welt, in der Menschen füreinander da sind, einander einen sicheren Hafen geben - eine Welt, in derTrennung und Gewalt, Angst und Hass überwunden wird. Wir sind jedenfalls auf dem Weg!

Hier noch der Link auf den Artikel vom gestrigen Samstag über unser Camp https://www.verlagshaus-jaumann.de/inhalt.todtnau-wir-sind-eine-menschheitsfamilie.5484602f-9fd6-4df8-adb6-14661455d13d.htm

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Wie es begann: Im November 2017 waren wir (Volkhard, Sidi, Yaya und Ulrike) in Wieden, um das Haus und das Gelände zu besichtigen. Da durfte ein Selfie nicht fehlen:


Hier ist der link auf das Haus https://www.gruppenunterkuenfte.de/Gruppenhaus-Schwarzwald__t11879.html

Hier wird im Sommer die Wiese grün und bunt sein, Bachplätschern, schöne Aussichten, gute Luft .... :